Im Sommer 2026 nimmt die Hamburger HOCHBAHN in Meiendorf einen neuen, vollständig auf Elektromobilität ausgerichteten Busbetriebshof in Betrieb, der vor allem den Hamburger Nordosten versorgen wird. Der rund 28.000 Quadratmeter große Standort ist der erste Betriebshof ohne Dieselbusse und dient künftig als Einsatz- und Wartungszentrum für etwa 130 Solo- und Gelenkbusse. Neben Abstellflächen entstehen dort Verwaltungs- und Sozialbereiche sowie Werkstätten, Prüf-, Wasch- und Wartungshallen, in denen die Fahrzeuge vorbereitet, gewartet und repariert werden.
Nachhaltiger E-Bus Betriebshof mit integrierter Ladeinfrastruktur
Die Busse werden unter Carports abgestellt, die zugleich die Ladeinfrastruktur aufnehmen. Die Anlage ist konsequent nachhaltig konzipiert: Alle Dachflächen werden extensiv begrünt, mit Photovoltaik ausgestattet und zur Regenwasserspeicherung genutzt; das gesammelte Wasser wird in der Waschanlage eingesetzt und anschließend aufbereitet. Zudem wird die Abwärme der Ladetechnik zur Beheizung des Betriebshofes genutzt. Auch Fassaden und Schallschutzwände werden begrünt und so gestaltet, dass sie bereits während der Bauphase die Anwohner vor Beeinträchtigungen schützen und im Betrieb sowohl Lärm- als auch Lichtemissionen reduzieren.
Integrierte Stromversorgung der E-Busse über die Dachstruktur
Kern des Betriebshofes ist eine ebenerdige Abstellfläche mit 25 Busspuren, die im Uhrzeigersinn organisiert ist und von drei aufgeständerten Dächern in etwa sieben Metern Höhe überdeckt wird. Diese Dächer fungieren als Versorgungsebene, über die die Stromversorgung der darunter abgestellten Busse erfolgt.
Die Freese Fußbodentechnik erhielt den Auftrag für
ca. 2.100 m² Verbundestrich von Chemotechnik (Rheotherm)
4.100 m² abgestreute Bodenbeschichtung von Remmers
850 m² staubbindender Anstrich in Technikräumen
Bildgeber: Hamburger Hochbahn
Die Freese Fußbodentechnik gehört zur Freese-Gruppe