Atrium Helmholtz Pioneer Campus

Helmholtz Pioneer Campus München – Neubau am Helmholtz Zentrum

2024
München
800

Am Helmholtz Pioneer Campus München arbeiten Forschende aus aller Welt interdisziplinär an neuen Lösungen zur Prävention, Diagnose und Therapie von Krankheiten. Der Campus konzentriert sich auf drei zentrale Forschungsbereiche: Bioengineering, Biomedizin und Biomedical AI. Die zentrale Raumstruktur unterstützt die Zusammenarbeit zwischen den Pioneer Groups und fördert die Nutzung gemeinsamer Forschungs- und Kommunikationsflächen.

Architektur und Raumstruktur

Der Neubau, entworfen von Wulf Architekten, nimmt eine markante bayerische Rhombus-Form ein und setzt sich bewusst innerhalb der rechtwinkligen Struktur des Helmholtz Zentrums ab. Das Atrium dient als mehrgeschossiges räumliches Zentrum, während eine Piazza offene Aufenthalts- und Begegnungsflächen bietet. Ein großformatiges Wandbild im Eingangsbereich setzt einen prägnanten visuellen Akzent und leitet in die offene Raumfolge über. Zwei spiegelbildliche, autarke Labormodule bilden das Herzstück des Gebäudes. Bürozonen sind umlaufend an drei Seiten der Labormodule angeordnet und grenzen an flexible Übergangsbereiche, die sogenannten Flex-Zonen. Angrenzend an Atrium und Piazza befindet sich die Cafeteria, die zentrale Aufenthaltsflächen für Mitarbeitende und Gäste bereitstellt.

Das Atrium ist zudem durch ein Orientierungssystem strukturiert: Neun Bänder, bis zu 18 Meter lang, sind diagonal zwischen Böden, Wänden und Decken gespannt. Diese Bänder markieren Wege und tragen zur Gliederung des zentralen Raums bei.

Tragstruktur und Fassade

Das Gebäude basiert auf einer Stahlbeton-Skelettbauweise, die die klare modulare Struktur der Labormodule und Bürozonen trägt. Die Fassaden bestehen aus einem regelmäßigen Raster aus Fensterbändern und festen Elementen, die für gleichmäßige Belichtung und Tageslichteinfall in allen Arbeitsbereichen sorgen. Die modulare Konstruktion ermöglicht flexible Anpassungen innerhalb der Labore und Büroflächen.

Bodenarbeiten von Freese Fußbodentechnik

Im Erdgeschoss führte Freese Fußbodentechnik die Estrich- und Terrazzoarbeiten in Piazza, Atrium und Cafeteria aus. Verlegt wurden 800 m² Estrich als Heizestrich bzw. schwimmender Estrich und 800 m² Pavinodis® vario Terrazzo für die sichtbaren Bodenflächen.

Im Haupttreppenhaus wurden 138 m weiße Kontrastreifen nachträglich in die Stufen der vorhandenen Sichtbetontreppe eingebracht, um die Trittkanten zu markieren.

Freese Fußbodentechnik erhielt den Auftrag für
800 m² Estrich als Heizestrich und schw. Estrich
800 m²
Pavinodis® vario Terrazzo
138 m Kontraststreifen in vorhandenen Sichtbetonstufen

Die Freese Fußbodentechnik gehört zur Freese-Gruppe

Bildhinweis: Brigida González

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